43 Vermisste nach Schlammlawinen in Kalifornien

12. Jänner 2018, 08:30
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Bisher kamen 17 Menschen ums Leben – Sheriff des Landkreises Santa Barbara rechnet mit steigender Totenzahl

Los Angeles – Nach den verheerenden Schlammlawinen in Kalifornien werden nach Behördenangaben noch dutzende Menschen vermisst. "Wir suchen derzeit noch nach 43 Menschen und versuchen herauszufinden, ob sie tatsächlich vermisst werden", sagte der Sheriff des Landkreises Santa Barbara, Bill Brown, am Donnerstag (Ortszeit).

Die Zahl der Vermissten ändere sich ständig. Diejenigen, die noch unauffindbar seien, könnten auch noch ausfindig gemacht werden.

Zugleich warnte Brown, die Zahl der Toten könnte noch steigen. Bisher kamen nach Behördenangaben 17 Menschen bei der Unwetterkatastrophe ums Leben.

Die Erdrutsche waren durch einen heftigen Regensturm in der Nacht auf Dienstag ausgelöst worden. Schlammlawinen und Geröll richteten im Nobelort Montecito und anderen Orten im Landkreis Santa Barbara nordwestlich von Los Angeles schwere Verwüstungen an. Die Region war erst vor wenigen Wochen vom verheerenden "Thomas"-Feuer heimgesucht worden, dem zweitgrößten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens. (APA, 12.1.2018)

  • In Montecito richteten Schlammlawinen Verwüstungen an.
    foto: reuters/grillot

    In Montecito richteten Schlammlawinen Verwüstungen an.

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