Wiener Journalistinnenpreis an Solmaz Khorsand

    11. Jänner 2018, 09:14
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    Khorsand erhält den Preis für ihre "klare Haltung: an den Menschenrechten orientiert, feministisch und für Chancengleichheit". Der Jungjournalistinnenpreis geht an Elisabeth Mittendorfer

    Wien – Im Wiener Rathaus wurde zum siebenten Mal der Wiener Journalistinnenpreis des Frauennetzwerk Medien verliehen, der unter der Schirmherrschaft von Stadträtin Renate Brauner, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Stadträtin Sandra Frauenberger steht. Der diesjährige Journalistinnenpreis ging an Solmaz Khorsand. Der zum zweiten Mal vergebene Jungjournalistinnenpreis, den das Frauennetzwerk Medien in Kooperation mit dem Privatsender Puls 4 verleiht, ging an die "Kurier"-Journalistin Elisabeth Mittendorfer.

    Solmaz Khorsand war bis vor kurzem Redakteurin bei der "Wiener Zeitung" und wechselte mit Jahresbeginn zur "Republik" – ein Journalismusprojekt in der Schweiz. Außerdem war sie für das Magazin "Datum" und den STANDARD/derStandard.at tätig sowie Mitarbeiterin der Österreichseiten der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit". "Khorsand zeigt eine klare Haltung: an den Menschenrechten orientiert, feministisch und für Chancengleichheit – egal ob zwischen Männern und Frauen oder zwischen Mehrheitsbevölkerung und Minderheiten. Ihre Visitenkarte sind ihre Geschichten, sie selbst bleibt im Hintergrund", begründete das Frauennetzwerk Medien die Wahl. Khorsand war außerdem die erste Frau, die in der 314-jährigen Geschichte der "Wiener Zeitung" einen Leitartikel verfasst hat.

    "Feministische Aufklärungsarbeit"

    Der Jungjournalistinnenpreis ging an die "Kurier"-Journalistin Elisabeth Mittendorfer. Die 29-Jährige ist seit Februar 2016 bei kurier.at und war zuvor Portal-managerin bei miss.at sowie Chronik-Redakteurin beim STANDARD/derStandard.at. "Feministische Aufklärungsarbeit wie jene von Elisabeth Mittendorfer, präzise formuliert, gut recherchiert und mit dem richtigen Gespür für Online, ist dringend notwendig. Und Lifestyle und Feminismus schließen einander nicht aus", so die Jury-Begründung.

    Das Preisgeld von 5.000 Euro für den Wiener Journalistinnenpreis stiftete die Wien Holding, die Statuette, die von der Künstlerin Dejana Kabilo designt wurde, sponserte die Wirtschaftsagentur Wien. Das Preisgeld von 1.000 Euro für den Jungjournalistinnenpreis stiftete Puls 4.

    Das Frauennetzwerk Medien ist ein überparteilicher Verein für Journalistinnen und Frauen in Medienberufen, der 1999 in Wien gegründet wurde. (red, 11.1.2018)

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