Neos haben 300.000 Euro für Tirol-Wahl

    10. Jänner 2018, 09:01
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    Die Neos wollen sich nicht als Fundamentalopposition präsentieren. Der Wahlkampf beginnt am 22. Jänner in Innsbruck

    Innsbruck – Die Tiroler Neos haben bei der Landtagswahl am 25. Februar nur ein Ziel: beim erstmaligen Antreten den Einzug in das Landesparlament schaffen. 300.000 Euro an Budget stehen für den Wahlkampf zur Verfügung. Und die Pinken setzen auf die Zugkraft von Bundesparteichef Matthias Strolz, der mehrmals in Tirol im Wahlkampfeinsatz sein wird.

    Pinke Unterstützung

    So wird Strolz etwa auch beim Wahlkampfauftakt der Tiroler Neos am 22. Jänner in Innsbruck mit von der Partie sein und die pinken Sympathisanten auf den Wahlkampf einschwören. "Er wird auch gemeinsam mit Spitzenkandidat Dominik Oberhofer auf Tour gehen", so Neos- Sprecher Julian Mattle. Auch andere Bundes-Größen wie Irmgard Griss und Gerald Loacker sowie die EU-Abgeordnete Angelika Mlinar werden in Tirol wahlkämpfen.

    Die Neos betonten, dass man landesweit um Stimmen werben werde – und nicht nur den Schwerpunkt auf die Landeshauptstadt Innsbruck und andere urbanere Zentren lege. Man sei schließlich auch schon "in den Tälern und am Land" angekommen, gab man sich überzeugt. Aber natürlich werde der Raum Innsbruck eine "große Rolle" im pinken Wahlkampf spielen.

    Plakative Zurückhaltung

    Neos-Wahlplakate werden in Tirol in den kommenden Wochen nicht allzu viele zu sehen sein. Damit werde man sich eher zurückhalten, meinte Mattle. Schließlich falle der Wahlkampf in die touristische Hauptsaison, und da wolle man das Land nicht mit Plakaten "zukleistern". Social Media werde von Pink hingegen logischerweise eine große Rolle zugeordnet.

    Im Wahlkampf werden sich die Neos laut eigenen Angaben jedenfalls nicht als Fundamentalopposition präsentieren. Denn da gebe es ja schon eine Partei, die diese Rolle einnehme, spielte der Sprecher auf die Liste Fritz an. "Wir werden thematisch arbeiten und vor allem die Bereiche Transparenz, Tourismus, Europa und Verkehr in den Vordergrund rücken", kündigte Mattle an. (APA, 10.1.2018)

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