T-Mobile US gewann 2017 mehr als fünf Millionen Kunden

    9. Jänner 2018, 15:03
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    Anstieg um zwei Prozent auf fast 72,6 Millionen

    Der drittgrößte US-Mobilfunkkonzern T-Mobile US hat seinen Kundenstamm ausgebaut. Im vergangenen Jahr seien mehr als fünf Millionen Kunden neu hinzugewonnen worden, teilte die Tochter der Deutschen Telekom am Dienstag mit. Bereinigt um Kündigungen sei die Zahl der Nutzer insgesamt um zwei Prozent auf fast 72,6 Millionen gestiegen.

    Aggressive Preispolitik

    T-Mobile US jagt den Platzhirschen AT&T und Verizon seit vielen Quartalen mit einer aggressiven Preispolitik und umfangreichen Marketingaktionen Kunden ab.

    Genauen Einblick in das vierte Quartal und das abgelaufene Jahr wird der Mobilfunker, an dem der Bonner Mutterkonzern rund zwei Drittel hält, erst im Februar geben. Bereits im Dezember hatte T-Mobile US bekanntgegeben, für bis zu 1,5 Milliarden Dollar (1,25 Mrd. Euro) eigene Aktien zurückzukaufen. Bisher seien Papiere für rund 440 Millionen Dollar erworben worden. Bis Jahresende werde wohl auch die Deutsche Telekom zusätzliche Aktien kaufen, hieß es weiter. Details nannte das Unternehmen nicht. Anfang November waren die Fusionsverhandlungen zwischen T-Mobile US und dem kleineren Wettbewerber Sprint gescheitert. (Reuters/APA, 9.1.2018)

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