Die Top-Trends auf der CES 2018

    9. Jänner 2018, 14:00
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    Digitale Sprachassistenten wie Amazon Echo spielen auch in Las Vegas eine Hauptrolle

    Techniktrends werden ab heute wieder auf der 51. internationalen Messe für Unterhaltungselektronik CES in Las Vegas vorgestellt. Mit mehr als 3.900 Austellern und rund 170.000 Besuchern zählt die CES weltweit zu den wichtigsten Messen für Consumer Electronics. Die Vernetzung von Geräten und Gegenständen per Internet und Neuheiten aus dem Bereich Smart Home sind auch in diesem Jahr das übergeordnete Thema, schreibt der deutsche Digitalverband Bitkom in einer Aussendung.

    Überall dabei: Digitale Sprachassistenten

    Digitale Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home spielen auch in Las Vegas eine Hauptrolle. Ähnlich wie die Sprachassistenten im Smartphone nehmen die Geräte die Anweisungen über eingebaute Mikrofone auf und antworten dann auf Fragen und Befehle des Nutzers. Die neuen Sprachassistenten verfügen über einen großen Funktionsumfang und können mit Smart-Home-Anwendungen vernetzt werden. Somit lassen sich etwa Geräte im Haushalt wie Lampe, Musikanlage, Fernseher oder Heizung per Sprachbefehl steuern.

    In allen Lebensbereichen ein Thema: Das Internet der Dinge

    Der Begriff "Internet der Dinge" meint die intelligente Vernetzung von Gegenständen, die per Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für ihren Besitzer erledigen. Dazu zählen etwa Smart-TVs, über die Video-on-Demand-Angebote direkt aus dem Internet abrufbar sind. Neben der Unterhaltungselektronik stehen aber auch weitere Segmente und vor allem Lebensbereiche im Zeichen der Vernetzung. Ein Beispiel hierfür ist das Smart Home. So regelt das Smartphone etwa die Heizung oder steuert den Saugroboter und mit dem Tablet lässt sich die Wohnung überwachen. Messebesucher können mit innovativen und mitunter kuriosen Geräten rechnen. Zum Beispiel ein selbstreinigendes Katzenklo, das über Smartphone Bescheid gibt, wenn der Behälter ausgeleert werden muss, oder verschiedene Beauty-Gadgets wie eine smarte Haarbürste.

    Mobilität 4.0 – nicht ohne den Vitalwert-Messer im Auto

    Die Zukunft der Mobilität wird geprägt von autonomen und vernetzten Fahrzeugen. In den vergangenen Jahren war Mobilität 4.0 ein Top-Thema auf der CES – 2018 geht es vor allem um die Innenausstattung der Autos von morgen. Dazu werden auf der CES verschiedene Fahrzeug-Innenraum-Konzepte vorgestellt, die ein neues Fahrerlebnis für Passagiere entstehen lassen sollen. Zum Auto der Zukunft gehören neben der autonomen Fahrweise auch holographische Displays, Popup-Lenkräder und biometrische Sensoren, die die Vitalwerte des Fahrers messen. In Deutschland sehen zwei Drittel (66 Prozent) Vorteile durch autonome Autos, dazu gehören der bessere Verkehrsfluss, ein geringerer Verbrauch und mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.

    Wearables trauen sich mehr Gesundheit

    Mit Fitness-Trackern oder Smartwatches lassen sich heute spielerisch Ernährung, Bewegung und das Wohlbefinden dokumentieren. Die Geräte sammeln und analysieren viele Daten – etwa Kalorienverbrauch, Puls oder die zurückgelegten Schritte. Nun sollen sich die Gadgets weiterentwickeln und immer mehr für die Gesundheit tun können. Digitale Gesundheitsprodukte von Monitoring bis Diagnostik sind eines der großen Themen auf der diesjährigen CES. Im Bereich digitales Gesundheits-Monitoring wird beispielsweise ein smartes Thermometer für Kinder vorgestellt, das über 24 Stunden kontinuierlich die Temperatur aufzeichnet und bei erhöhter Temperatur einen Alarm auf das Smartphone schicken kann.

    Neues im Bereich Augmented Reality

    Im letzten Jahr zeigte die CES, dass Virtual Reality (VR) keine weit entfernte Zukunftsvision mehr ist. Auf der CES 2018 wird nun auch Augmented Reality (AR) eine größere Rolle einnehmen. Der Blick auf die reale Welt wird dabei durch Bilder, Filme oder andere virtuelle Inhalte angereichert. In Zukunft wird der Nutzer demnach weniger auf die Jagd nach animierten Figuren gehen wie beim letzten großen AR-Hype um Pokémon Go, sondern sich die Wettervorhersage oder die aktuellen Nachrichten über eine AR-Brille anschauen, dabei aber anders als bei VR für die Umgebung ansprechbar bleiben. (red, 9.1. 2018)

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      foto: apa
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