Höchste Lawinengefahr in der Schweiz: Zermatt unerreichbar

9. Jänner 2018, 12:27
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Lage im Kanton Wallis nach starkem Regen zugespitzt

Zermatt – Die Lawinengefahr steigt in der Schweiz immer weiter. Nach starkem Regen hat sich die Lage im Kanton Wallis zugespitzt. Die Zufahrtsstraße zum Ski-Touristenort Zermatt am Matterhorn blieb am Dienstag gesperrt, in Visp mussten 20 Menschen in Sicherheit gebracht werden, weil Massen von Schlamm ihre Häuser bedrohten, wie die Einsatzbehörden berichteten.

Der Zugverkehr von Visp Richtung Zermatt wurde eingestellt. Für Teile des Wallis, darunter auch den Wintersportort Saas-Fee, verhängte das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut die höchste Lawinen-Gefahrenstufe. Viel Schnee in den vergangenen Wochen und anschließend Föhn mit höheren Temperaturen und Regen machten die Lage so gefährlich.

Bei Visp hatten sich durch den Dauerregen zwei Wasserauffangbecken in kürzester Zeit gefüllt. Schlammmassen bewegten sich Richtung Dorf, wie der Krisenstab berichtete. Eine Zugangsstraße wurde gesperrt. (APA, dpa, 9.1.2018)

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