Der Schwarze Jesus, der die Massen kollabieren lässt

Ansichtssache9. Jänner 2018, 13:32
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Eine halbe Million Menschen scharen sich in den Straßen Manilas um eine Holzstatue

Manila – Hunderttausende Menschen drängen sich jährlich auf den Straßen der philippinischen Hauptstadt Manila, um einen Blick auf eine Holzstatue zu erhaschen. Dass sie diese berühren oder gar küssen dürfen, davon träumen viele Gläubige nur. Denn dem schwarzen Nazarener von Manila werden magische Kräfte nachgesagt. So soll er etwa Kranke heilen können.

Immer am 9. Jänner wird der schwarze Jesus durch die Straßen getragen, und jährlich wird er bestürmt. Heuer sollen es rund 500.000 Christen gewesen sein, die sich um die Statue scharten. Das ist auch der Grund, warum die Träger der Figur rund 20 Stunden für sechs Kilometer Marsch benötigen. Urlaubern wird regelmäßig geraten, sich von der Prozession fernzuhalten.

Ursprünglich soll der schwarze Jesus einmal weiß gewesen sein. Doch als ihn die spanischen Missionare im 17. Jahrhundert aus Mexiko auf die Philippinen brachten, soll es einen Brand an Bord des Schiffes gegeben haben, bei dem die Statue angekokelt wurde. (red, 9.1.2018)

foto: afp photo / ted aljibe
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