Earlybirding in Amsterdam: Laufen, bis es gracht

Blog10. Jänner 2018, 07:00
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Von zwei idealen Läufen in einer Lieblingsstadt. Von Brücken und Touristen, Parks und einem alten Gaswerk – Amster-Running

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foto: thomas rottenberg

Amsterdam also. Weil man hin und wieder einen Luftwechsel braucht. Und weil es in der Frage, ob die Flucht in hochalpin-verschneite oder sandbuchtig-südliche Gefilde gehen soll, keinen Kompromiss gibt, der alle Beteiligten zufriedenstellt. Außerdem ist eine Stadt, die zu ihren USPs zählt, dass hier über 180 Ethnien und Nationalitäten friedlich zusammenleben, und die sich auch sonst ihre Offenheit auf alle Fahnen schreibt, gerade jetzt ein guter Ort, um einmal durchzuatmen. Auch wenn die "House of Cards"-Mitarbeiterin, die mit ihrem Freund auf der fröhlichen Hipster-statt-Massen-Kanaltour von Those Dam Boatguys dann neben einem durch die Gracht schippert, neugierig-angeekelt fragt, ob in Österreich wirklich "eine Nazipartei" in der Regierung sitzt. Und man beim Besuch der Holocaust-Gedenkstätte in der Schouwburg diesen spezifischen "Ihr schon wieder"-Blick abkriegt. Hatten wir das nicht schon?

Aber lassen wir das. Es geht hier ja ums Laufen. Und um sonst nix.

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