Apple wehrt sich gegen Vorwurf, Smartphone-Sucht zu ignorieren

    9. Jänner 2018, 08:09
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    Großaktionäre hatten Kritik an mangelndem Kinderschutz beim iPhone aufgebracht

    Nach den Forderungen zweier Großaktionäre nach mehr Engagement beim Thema Kinderschutz hat der iPhone-Hersteller Apple seine Strategie verteidigt. Die iPhone-Software erlaube es Eltern bereits seit 2008, Anwendungen, Filme oder Spiele ihrer Kinder zu kontrollieren, erklärte der US-Konzern am Montag.

    Man nehme den Kinderschutz sehr ernst und mache sich viele Gedanken darüber, welche Auswirkungen die eigenen Produkte auf Nutzer hätten.

    Kritik

    Der Hedgefonds Jana Partners und der Lehrer-Pensionsfonds CalSTRS hatten Apple aufgefordert, sich stärker im Bereich Kinder- und Jugendschutz zu engagieren. So solle das kalifornische Unternehmen Forschungen zum Thema Smartphone-Sucht anstoßen und eine Software entwickeln, mit denen Eltern die Nutzung der Geräte beschränken können. (APA, 9.1.2018)

    • Macht das iPhone Kinder abhängig?
      foto: apa/afp/jack taylor/jack taylor

      Macht das iPhone Kinder abhängig?

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