Irans Botschafter wegen Spionagevorwurfs in deutsches Außenamt zitiert

9. Jänner 2018, 06:24
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Der Iran soll das Privatleben des ehemaligen Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, ausspioniert haben

Berlin – Das deutsche Auswärtige Amt hat nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" den iranischen Botschafter in Berlin, Ali Majedi, herbeizitiert. Damit protestierte es laut Berichten vom Montag gegen die Agententätigkeit des iranischen Spions Syed Mustafa H. in Deutschland.

Dieser hatte laut einem Urteil des Berliner Kammergerichts unter anderem das Privatleben des SPD-Politikers und ehemaligen Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, ausspioniert. Das deutsche Außenministerium Amt bestätigte demnach die Einbestellung des Botschafters, zu der es bereits am 22. Dezember gekommen war. (APA, 9.1.2017)

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