Gopro will keine Drohnen mehr herstellen

    8. Jänner 2018, 17:18
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    Das Marktsegment sei zu umkämpft und kaum profitabel, erklärte der Kamerahersteller

    Die 2016 erschienene Karma wird die letzte Drohne von Kamerahersteller Gopro sein. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Obwohl die Drohne in ihrem Preissegment den zweiten Platz erreicht habe, sei es enorm schwierig, daraus Profit zu schlagen, so Gopro. Man werde nun die restlichen Geräte abverkaufen, der Support für die Drohnen soll aber weiterlaufen.

    Rote Zahlen

    Gopro steckt schon länger in finanziellen Schwierigkeiten. 2016 schrieb das Unternehmen rote Zahlen, der Verlust betrug 373 Millionen Dollar. Das besserte sich 2017 leicht, dennoch wurde nun eine Kündigungswelle verlautbart. Der Konzern wurde vor allem mit kleinen Kameras bekannt, die etwa für Sportaufnahmen aus der Egoperspektive verwendet werden können. Der Hype um die Gopro-Kameras ist in den vergangenen Monaten jedoch abgeflaut. (red, 8.1.2017)

    • Gopros Karma wird die letzte Gopro-Drohne gewesen sein.
      foto: apa/afp/edelson

      Gopros Karma wird die letzte Gopro-Drohne gewesen sein.

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