Steam-Hit "They Are Billions" im Kurztest: Süchtigmachende Zombie-Apokalypse

    9. Jänner 2018, 09:38
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    Early-Access-Strategiespiel mit sehr hohem Frust- und Suchtpotenzial

    Mit wenigen verbliebenen Menschen von einer Basis aus gegen riesige Zombie-Horden ankämpfen: Das Spielprinzip von "They Are Billions" klingt altbacken und schon etliche Male gehört und gespielt. Trotzdem stürmt das Early-Access-Strategiespiel gerade die Steam-Charts. Mittlerweile konnte es sogar "Playerunknown's Battlegrounds" überholen, das wochenlang Topseller war.

    Von Madrider Spielestudio

    Entwickelt wird das Game von Numantian Games aus Madrid, die 2014 das rundenbasierte Rollenspiel "Lords of Xulima" veröffentlichten. "They Are Billions" kommt im "Steampunk"-Gewand und bietet aktuell nur einen Modus, bei dem es ums Überleben geht. Immer mehr Zombies versuchen nach und nach die eigene Basis zu stürmen und man kann nur durch geschicktes Recruiting und ausgeklügelten Baumaßnahmen die eigene Haut retten.

    Soldaten, Mauern und Türme

    Gestartet wird auf einer zufällig generierten Karte mit einem Hauptgebäude und ein paar Einheiten. Nach und nach entwickelt man die eigene Basis weiter und kann immer stärkere Soldaten rekrutieren. Zur Verteidigung stehen neben menschlicher Kampfeskraft Geschütztürme und Mauern zur Verfügung. Gleichzeitig muss man auch auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen und ständig darauf achten, dass niemand infiziert wird.

    Hoher Schwierigkeitsgrad

    Im Kurztest zeigte sich das Game absolut kurzweilig und recht herausfordernd. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich vor einem Spiel festlegen, trotzdem ist dieser sehr hoch angesetzt. Immer wieder kommt es vor, dass man sich mit seiner vermeintlich ausgeklügelten Basis auf der sicheren Seite sieht, nur um ein paar Minuten später von Zombies überrannt zu werden. Bis zum Endgame konnte trotz unterschiedlicher Taktiken bisher nicht vorgedrungen werden – die Motivation ist aber nach wie vor da.

    Aktuell noch wenig Inhalt

    Weniger gefiel bei der mehrstündigen Spielsession in der Welt von "They Are Billions", dass das Game bei größeren Massen nicht wirklich performant ist. Zudem wünscht man sich zum Release des Spiels deutlich mehr Content. Aktuell ist dieser noch etwas eingeschränkt und mit einer kleinen Auswahl noch begrenzt. Die Entwickler versprechen allerdings mehr Inhalte und die Integration von weiteren Modi wie etwa einer Kampagne. Gröbere Bugs oder Abstürze traten während der Testphase nicht auf.

    numantian games
    Der offizielle Trailer zu "We Are Billions".

    Baldige Veröffentlichung

    Das Frust- und Suchtpotenzial von "They Are Billions" ist auf jeden Fall sehr groß. Gerade die Herausforderung, mit verschiedensten Taktiken und Entscheidungen zu überleben, macht den Spielspaß aus. Das Game ist zudem recht hübsch gestaltet und kombiniert auf durchdachte Weise "Citybuilding"- mit "Survival"-Elementen. Da die Karten immer wieder neu generiert werden und die Zombies zufällig angreifen, ist die Langzeitmotivation zuletzt gesichert.

    Aktuell kostet das Early-Access-Game 22,99 Euro und ist für Windows verfügbar. Im Frühling soll die Veröffentlichung folgen. Bis dahin will das spanische Entwicklerstudio eng mit der Community zusammenarbeiten und auch deutlich mehr Inhalte integrieren. (Daniel Koller, 9.1.2018)

    "They Are Billions" ist ein Early-Access-Game für Windows. UVP: 22,99 Euro.

    Link

    "They Are Billions"

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