Allmählich Entspannung nach Kältewelle in USA

8. Jänner 2018, 10:33
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Die Kaltfront zieht langsam ab. Auf dem New Yorker JFK-Flughafen wurde ein Terminal wegen Überflutung gesperrt

New York/Washington – Wegen eines von Kälte verursachten Rohrbruchs ist eines der sechs Terminals des größten New Yorker Flughafens John F. Kennedy zeitweise unter Wasser gestanden. Ein Zuleitungsrohr für das Sprinklersystem sei eingefroren, sagte der Chef der zuständigen Hafenbehörde, Rick Cotton, am Sonntag dem US-Sender ABC.

Fernsehbilder zeigten, wie sich im Bereich der Gepäckbänder in der Ankunftshalle des Terminals Wasser von der Decke auf den Boden ergoss. Hunderte Koffer wurden ins Trockene gebracht. Die Ankünfte verzögerten sich wegen des Vorfalls. Terminal 4 wird von zahlreichen internationalen Fluglinien genutzt, darunter KLM, Air India und Emirates.

Die AUA war davon nicht betroffen, ihre Maschinen werden am Terminal 1 abgefertigt. Am Dienstag sollte der nächste Flug nach New York JFK starten. AUA-Sprecher Peter Thier sagte, man gehe davon aus, dass der Flug planmäßig über die Bühne gehe.

Die Ursache für den Rohrbruch sei noch unklar, sie hänge aber vermutlich mit dem Wetter zusammen, erklärte die Flughafenbehörde.

Minusrekorde in Massachusetts

Der Nordosten der USA kämpft seit Tagen mit Eiseskälte und Schnee. Am Sonntag brach die Kältewelle noch einige Minusrekorde im Nordosten der USA. So sanken die Temperaturen in Worcester im Bundesstaat Massachusetts auf minus 23 Grad Celsius. 1942 waren dort minus 21 Grad gemessen worden.

Ab diesem Montag soll sich laut Wetterdienst die Lage entlang der Ostküste allmählich entspannen. Dann sollen die Temperaturen leicht steigen. (APA, 8.1.2018)

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    Einwohner aus Boston schaufeln nach dem Schneesturm die Gehwege und Autos wieder frei.

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