Irrtümliche Forderung von Kirchenbeitrag: Post lieferte E-Briefe falsch aus

7. Jänner 2018, 15:04
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Elektronische Post landete bei den falschen Empfängern

Wien – Der österreichischen Post ist eine unangenehme Panne passiert. Hunderte von E-Briefen – also jene Post, die den Österreichern auf Wunsch statt in den physischen Postkasten in ein elektronisches Brieffach geliefert werden – wurden falsch zugestellt, berichtet die "Kronenzeitung" in ihrer Samstagsausgabe.

400 Personen haben die Briefe laut dem Bericht tatsächlich geöffnet, ehe die Post den Versand gestoppt hat. So habe etwa ein Niederösterreicher vermeintlich eine Rechnung eines Absenders in Tirol bekommen. Tatsächlich handelte es sich um eine Kirchenbeitragsforderung für das Jahr 2018 von der Erzdiözese Wien, die der Mann in seinem Fach vorgefunden hat. Und diese sollte eigentlich einen anderen Ortsbewohner erreichen, wie sich beim Lesen des Schreibens zeigte. Der Mann hätte aus den in dem Schreiben angeführten Daten sehr leicht das jährliche Bruttogehalt des tatsächlichen Empfängers errechnen können, heißt es in der Zeitung.

Soviel Transparenz ist zwar in nordischen Ländern wie Schweden kein Problem, hierzulande haben die Bürger mit soviel Offenheit bekanntlich keine Freude. Die Post bestätigte jedenfalls der "Krone" die fehlerhafte Zustellung. (red, 7.1.2018)

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