Bethesda-Gründer: Spiele müssen teurer werden

    5. Jänner 2018, 09:34
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    Nur so sei es möglich, Trends wie Lootboxen bei Vollpreistiteln zu verhindern, allgemein ist Christopher Weaver kein Freund des Freemium-Modells

    Spiele müssen teurer werden, um Lootboxen zu verhindern. Das findet Christopher Weaver, Gründer von Bethesda. Grund dafür seien die steigenden Produktionskosten für Videospiele: Lootboxen würden diese anhand von versteckten Kosten, die erst beim Spielen ersichtlich werden, wieder einholen.

    In einem Gespräch mit dem US-amerikanischen "Rolling Stone" zeigte sich Weaver dem Lootbox-Trend gegenüber kritisch: Sie würden den Spielfluss stören und es dem Gamer erschweren, sich in die Spielewelt hineinzuversetzen.

    Freemium problematisch

    Das sei gerade bei Spielen wie "Shadow of War", einem Vollpreistitel, der Fall, doch der Bethesda-Gründer sieht Freemium-Modelle allgemein als problematisch an – seiner Meinung nach sollte man nicht "etwas für nichts bekommen", außer man probiere ein Spiel bloß aus.

    Die Preise für Vollpreistitel haben sich, so "buffed" in den letzten 25 Jahren kaum verändert, während Entwicklungskosten in die Höhe geschnellt seien. (red, 5.1.2017)

    • Ein Fan von Lootboxen ist Bethesda-Gründer Christopher Weaver nicht.
      foto: blizzard

      Ein Fan von Lootboxen ist Bethesda-Gründer Christopher Weaver nicht.

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