Apple: Alle iPhones und Macs von Sicherheitslücke betroffen

    5. Jänner 2018, 08:19
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    In den kommenden Tagen soll ein Update bereitgestellt werden, das Nutzer vor Angriffen schützt

    Von den gravierenden Sicherheitslücken auf IT-Chips sind auch alle iPhones, iPads und Mac-Computer von Apple betroffen. Ein Software-Update für den eigenen Internet-Browser Safari solle diese Einfallstore für Hacker in Kürze schließen, teilte der US-Konzern am Donnerstag mit. Es werde in den nächsten Tagen bereitgestellt. Das Update soll die Schwachstelle auf Mikroprozessoren von Intel, AMD und ARM beheben, mit der über Internetbrowser Anwenderprogramme ausgetrickst und sensible Daten wie Passwörter gestohlen werden könnten.

    Updates installieren

    Vor der zweiten Sicherheitslücke, die nur Intel-Chips betrifft, seien die Apple-Geräte dank der jüngsten Updates bereits geschützt. Sie wurde mit iOS 11.2, Mac OS 10.13.2 und tv OS 11.2 geschlossen. Die Apple Watch sei nicht davon betroffen. Experten hatten zuvor zwei Schwachstellen auf Mikroprozessoren entdeckt, die in fast allen IT-Geräten verbaut sind. Die erste Sicherheitslücke namens "Meltdown" ("Kernschmelze") betrifft den Angaben zufolge nur Chips des Branchenführers Intel.

    Passwörter auslesen

    Sie ermögliche es Hackern, die Barriere zwischen Anwenderprogrammen und dem Datenspeicher eines Computers zu überwinden und so möglicherweise Passwörter auszulesen. Die zweite Schwachstelle mit dem Namen "Spectre" ("Geist") betrifft demnach auch Mikroprozessoren von AMD und des Chipentwicklers ARM – und damit Laptops, PCs, Smartphones, Tablets und Server gleichermaßen.

    Schadprogramme

    Apple wies in einem Statement darauf hin, dass Nutzer nur Programme aus dem App Store oder anderen "vertrauenswürdigen Quellen" herunterladen sollen. So könne verhindert werden, dass Schadprogramme die Lücken ausnutzten. (red, APA, 5.1.2018)

    • Nutzer von Macs, iPhones und iPads sollten die aktuellen Updates für ihr Betriebssystem installieren.
      foto: apa/dpa/pedersen

      Nutzer von Macs, iPhones und iPads sollten die aktuellen Updates für ihr Betriebssystem installieren.

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