US-Regierung stoppt vorerst Hilfszahlungen für Pakistan

4. Jänner 2018, 22:07
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"Entschlossene Maßnahmen" gegen Extremisten gefordert

Washington/Kabul – Die US-Regierung stoppt vorerst die Zahlung von Hilfsgeldern im Sicherheitsbereich für Pakistan. Das teilte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, am Donnerstag in Washington mit. Die Unterstützung solle so lange ausgesetzt bleiben, bis die pakistanische Regierung "entschlossene Maßnahmen" gegen die afghanische Taliban und das mit ihnen verbündete Haqqani-Netzwerk ergreife.

Den genauen Umfang der Hilfen konnte sie nicht beziffern. Im August hatte die US-Regierung bereits erklärt, 255 Millionen US-Dollar (212,09 Millionen Euro) an Militärhilfe für Pakistan zurückzuhalten.

Rückzugsort

Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern ist zurzeit äußerst angespannt. Die Regierung von Präsident Donald Trump wirft Pakistan vor, die radikalislamischen Taliban und das mit ihnen verbündete Haqqani-Netzwerk zu unterstützen und ihnen einen Rückzugsort zu geben.

Trump hatte Pakistan bei der Vorstellung seiner neuen Afghanistan-Strategie im August scharf kritisiert und harte Konsequenzen angekündigt, sollten Regierung und Militär nicht endlich etwas gegen die Taliban auf pakistanischem Boden unternehmen. (APA, 4.1.2018)

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