Trump-Regierung sagt Marihuana-Legalisierung den Kampf an

4. Jänner 2018, 19:44
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Justizminister Sessions will auf Bundesebene geltendes Verbot der Droge durchsetzen lassen

Washington – Die Regierung von US-Präsident Donald Trump holt zum Schlag gegen die Legalisierung von Marihuana aus. Justizminister Jeff Sessions wies Staatsanwälte am Donnerstag an, das auf Bundesebene geltende Verbot der Droge künftig durchzusetzen.

Washington hatte sich entsprechend einer Direktive aus der Obama-Ära bisher weitgehend aus der Marihuana-Regulierung herausgehalten und den Bundesstaaten freie Hand gelassen. Das will Sessions jetzt ändern.

Florierende Industrie

Zahlreiche Bundesstaaten erlauben die Droge bereits zu medizinischen Zwecken oder ganz. Sie könnten nun Probleme bekommen. Auch für die florierende Industrie rund um den legalen Handel ist Sessions Aktion ein herber Dämpfer.

Mit Kalifornien wurde der größte US-Markt für legales Marihuana erst jüngst komplett geöffnet. Das Geschäft boomt, das Analysehaus Arcview schätzt, dass das Marktvolumen in Nordamerika 2017 um 33 Prozent auf fast zehn Milliarden Dollar (8,32 Milliarden Euro) gewachsen ist. (APA, 4.1.2018)

  • Zahlreiche Bundesstaaten erlauben den Verkauf von Marihuana – damit könnte bald wieder Schluss sein.
    foto: ap photo/robert f. bukaty

    Zahlreiche Bundesstaaten erlauben den Verkauf von Marihuana – damit könnte bald wieder Schluss sein.

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