Brenner-Transit: Platter nach Gipfel-Absage "einigermaßen überrascht"

4. Jänner 2018, 09:01
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Der Tiroler Landeshauptmann ist aber trotz der Verschiebung weiter gesprächsbereit

Innsbruck – Tirols LH Günther Platter (ÖVP) hat sich am Mittwoch nach der kurzfristigen Absage des sogenannten "Brenner-Transit-Gipfels" am 8. Jänner in München durch den deutschen Verkehrsminister Christian Schmidt (CSU) "einigermaßen überrascht" gezeigt. "Prinzipiell" bleibe Tirol natürlich gesprächsbereit, meinte der Landeschef, der betonte, für einen baldigen Ersatztermin zur Verfügung zu stehen.

"Grundsätzlich bin ich aber auch der Meinung, dass es vonseiten Deutschlands endlich Taten geben muss", meinte Platter: "Sowohl was die Korridormaut von München nach Verona, die umgehende Stärkung der Rollenden Landstraße und die Umsetzung der BBT-Zulaufstrecken im bayerischen Inntal betrifft."

Lkw-Blockabfertigungen bleiben

Zudem erklärte Tirols Landeshauptmann, dass Tirol weiterhin an der Durchführung der Lkw-Blockabfertigungen an bestimmten Tagen festhalten werde, um die Verkehrs- und Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. Die nächste Lkw-Dosierung werde daher – wie geplant – am 8. Jänner stattfinden. Darüber hinaus werde die Europaregion "Tirol-Südtirol-Trentino" eine gemeinsame Positionen beim gemeinsamen Verkehrsgipfel am 15. Jänner formulieren. (APA, 3.1.2018)

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