Cybersecurity stand im Fokus eines Sicherheitsgipfels in St. Pölten

3. Jänner 2018, 13:53
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Behördliches Krisen- und Katastrophenmanagement soll u.a. weiter ausgebaut werden – Nächstes Treffen im Herbst

Neue Herausforderungen wie Cybersecurity und Internetkriminalität sind am Mittwoch im Mittelpunkt eines Sicherheitsgipfels mit Einsatzorganisationen im Landhaus St. Pölten gestanden. Vereinbart worden sei, auch in Zukunft Kooperationen einzugehen und Übungen zu intensivieren, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in einem Pressestatement.

Krisen- und Katastrophenschutzpläne der Bezirke

Geplant ist laut Mikl-Leitner, das behördliche Krisen- und Katastrophenmanagement weiter auszubauen. Mitarbeiter von Bezirkshauptmannschaften sollen – auch mit Unterstützung der Einsatzorganisationen – noch intensiver geschult werden. Die Krisen- und Katastrophenschutzpläne der Bezirke sollen digitalisiert und Videokonferenzen ausgebaut werden. Außerdem sollen die Feuerwehr und das Land Niederösterreich in das Einsatzleit- und Kommunikationssystem ELKOS eingebunden werden.

Cybersecurity

Weiters vereinbart wurden regelmäßige Treffen zu Cybersecurity, die zweimal pro Jahr stattfinden sollen. Mikl-Leitner kündigte den nächsten Gipfel zu diesem Thema für Herbst an. Cybercrime ist im Steigen begriffen, während die Kriminalität insgesamt 2017 voraussichtlich deutlich zurückgegangen sei, sagte Landespolizeidirektor Konrad Kogler. An dem Treffen am Mittwoch nahmen weiters LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) sowie hochrangige Landesvertreter von Militärkommando, Feuerwehr, Rotem Kreuz, ASBÖ, Zivilschutzverband, Bezirkshauptmannschaften, Notruf Niederösterreich und Gemeinden sowie ein IT-Security-Experte der FH St. Pölten teil. (APA, 3.1. 2017)

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