Weißes Haus erneuert Vorwürfe an die Führung des Iran

    2. Jänner 2018, 21:42
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    "Regime finanziert mit Wohlstand des Volkes die Verbreitung von Gewalt und Terrorismus"

    Washington/Teheran – Die USA haben ihre Kritik an der Führung des Iran erneuert. "Das iranische Regime finanziert mit dem Wohlstand seines Volkes die Verbreitung von Gewalt und Terrorismus im Ausland", sagte die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Sarah Sanders, am Dienstag in Washington.

    Sanders vermied eine klare Antwort auf die Nachfrage, ob das Weiße Haus einen Regimewechsel in Teheran anstrebe. Der Iran müsse aufhören, ein staatlicher Unterstützer von Terrorismus zu sein.

    "Die USA unterstützen das iranische Volk"

    Bei den Protesten handle es sich um einen "organischen Volksaufstand, organisiert von tapferen iranischen Bürgern", sagte Sanders. Die internationale Gemeinschaft könne nicht still zusehen, wenn Demonstranten mit Gewalt begegnet werde.

    Sanders sagte: "Die USA unterstützen das iranische Volk. Wir rufen das Regime dazu auf, die grundlegenden Rechte seiner Bürger zu respektieren und sie friedlich ihren Wunsch nach Wandel zum Ausdruck bringen zu lassen." Die Sprecherin des US-Außenministeriums äußerte sich beinahe wortgleich.

    Trump-Sprecherin Sanders sagte, die USA behielten sich die Option neuer Sanktionen gegen die Führung des Irans offen, um die Proteste zu unterstützen. (APA, 2.1.2018)

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