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Blattsalat

Hexensabbat und in den Burschenschaften geht Kastrationsangst um

Andreas Mölzer beklagt einen Kreuzzug gegen die Libido und entlarvt die "#MeToo"-Kampagne als "globalen Hexensabbat"

Foto: APA/AFP/DIETER NAGL

Im Kreis der Regierung und am Rande versucht man, den Kontakt mit der Vergangenheit nicht ganz abreißen zu lassen. So konnte der neue Regierungssprecher dem "Kurier" auf Nachfrage versichern: "Ich glaube, Thomas Klestil wäre einverstanden, dass ich den Job mache." Worauf dieser Glaube gründet, blieb offen, immerhin hängt die eisige Miene, mit der Klestil einst die Angelobung der ersten schwarz-blauen Regierung vornehmen musste, als nationales Menetekel über der zweiten Auflage. Es ist also ein wenig kühn, den Auftritt an der türkis-blauen Jobbörse als Vermächtnis eines verflossenen Bundespräsidenten zu interpretieren. Andererseits ist die Opferbereitschaft zu würdigen. Gab der Regierungssprecher als Motiv für seine Berufung auf Klestil doch an, er wolle gerne einen Beitrag zum besseren Verständnis der Arbeit der österreichischen Bundesregierung leisten. Man wird ja sehen, wie süß und ehrenvoll es sich auf dem Altar des Vaterlandes macht.

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