Toronto vom Thron gestoßen

27. Dezember 2017, 10:05
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Mit Niederlage in Dallas sind Raptors Tabellenführung im Osten nach einem Tag wieder los – Pöltl: "Fast nichts getroffen"

Dallas (Texas)/Toronto – Die Tabellenführung der Toronto Raptors in der Eastern Conference der National Basketball Association (NBA) hat gerade einmal einen Tag gehalten: Durch ein 93:98 bei den Dallas Mavericks in der Nacht auf Mittwoch (MEZ) mussten die Kanadier die Spitzenposition wieder an die Boston Celtics abtreten. Es war die ersten Niederlage nach zuvor sechs Siegen in Serie.

Es sei "einer dieser Abende" gewesen, meinte DeMar DeRozan nach der Begegnung, die auch für ihn persönlich zum Vergessen war. Der Raptors-Star traf lediglich drei seiner 16 Würfe und musste sich mit acht Punkten begnügen. Mit 33,7 Prozent war die Feldwurfquote der Kanadier beim Schlusslicht der Western Conference allerdings auch generell schwach. Selbst Toposcorer Kyle Lowry, der zwar vier von acht Dreipunkte-Versuchen verwertete, kam insgesamt auf lediglich 35,3 Prozent.

Jakob Pöltl steuerte in 17:45 Minuten auf dem Parkett neun Punkte bei. Drei Treffer bei vier Versuchen aus dem Spiel bedeuteten die beste Quote in den Reihen der Kanadier. Der 2,13 Meter große Wiener verzeichnete auch vier Rebounds sowie je einen Steal und blockierten Wurf. "Wir haben lasch begonnen, dann gut reagiert, am Ende aber fast nichts getroffen", kommentierte der 22-Jährige das Spiel. Für den NBA-Champion des Jahres 2011 trafen J.J. Barea (20) und Altstar Dirk Nowitzki (18) am besten.

Den Kanadiern bleibt kaum Zeit zum Nachdenken. Bereits in der Nacht auf Donnerstag treten sie bei Oklahoma City Thunder an. (APA, 27.12.2017)

NBA vom Dienstag:

Dallas Mavericks – Toronto Raptors (Pöltl) 98:93
Detroit Pistons – Indiana Pacers 107:83
Miami Heat – Orlando Magic 107:89
Milwaukee Bucks – Chicago Bulls 106:115
San Antonio Spurs – Brooklyn Nets 109:97
Denver Nuggets – Utah Jazz 107:83
Phoenix Suns – Memphis Grizzlies 99:97
Los Angeles Clippers – Sacramento Kings 122:95

  • Gerangel um das Spielgerät in Dallas.
    foto: reuters/ kevin jairaj-usa today sports

    Gerangel um das Spielgerät in Dallas.

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