Familie überlebte Kohlenmonoxidaustritt in Mühlviertler Ferienquartier

26. Dezember 2017, 17:31
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Großeltern alarmierten Helfer – Fünf Personen im Spital

Rohrbach – Eine fünfköpfige Familie hat einen Kohlenmonoxidaustritt in der Nacht auf Dienstag in ihrem Ferienquartier in Neustift im Mühlkreis im Bezirk Rohrbach in Oberösterreich überlebt. Die Eltern verloren das Bewusstsein, die Großeltern alarmierten die Helfer. Zusammen mit einer Siebenjährigen landeten alle Spital, berichtete die Landespolizeidirektion.

Der Unfall dürfte durch ein verstopftes Rauchrohr, das von der im Erdgeschoß befindlichen Hackschnitzelheizung zum Kamin führt, ausgelöst worden sein. Das aufsteigende Kohlenmonoxid geriet durch die Decke in das Obergeschoß zur Urlauberwohnung. Gegen 7.00 Uhr suchte die 35-jährige Mutter die Toilette auf, auf dem Weg zurück ins Schlafzimmer zu ihrem 38-jährigen Ehemann und ihrer siebenjährigen Tochter brach sie zusammen. Der Familienvater verständigte noch die Großeltern, ehe er ebenfalls das Bewusstsein verlor.

Die Großeltern setzten einen Notruf ab, lüfteten sofort die Räumlichkeiten und brachten die Bewusstlosen in eine Nebenwohnung. Die Rettung leistete Erste Hilfe. Das Ehepaar war rasch wieder ansprechbar. Der Notarzthubschrauber flog es zur Druckkammer nach Traunstein in Bayern. Die Großeltern und die siebenjährige Tochter wurden in das Klinikum Passau eingeliefert. (APA, 26.12.2017)

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