Weihnachten in Rom unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen

24. Dezember 2017, 11:13
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Hunderte Soldaten und Polizisten werden zum Schutz "sensibler Einrichtungen" eingesetzt

Vatikanstadt/Rom – Unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen hat sich der Vatikan auf die Weihnachtsfeiern mit Papst Franziskus vorbereitet. Am Heiligen Abend wird der Papst im Petersdom die Christmette in Erinnerung an die Geburt Jesu in Bethlehem zelebrieren. Am Montag, dem Christtag, verkündet er dann auf dem Petersplatz seine Weihnachtsbotschaft und spendet den Segen "Urbi et orbi".

Hunderte Soldaten und Polizisten sind an den Weihnachtstagen zum Schutz "sensibler Einrichtungen" in der Ewigen Stadt eingesetzt. Alle Zugangsstraßen zum Vatikan, darunter die breite Via della Conciliazione, werden strengstens bewacht, die Kontrollen auf dem Petersplatz wurden verschärft.

Die Zahl der Polizisten in Zivil, die den Platz bewachen, wurde erhöht. Die Kontrollen an den Eingängen der Peterskirche werden während der Weihnachtsfeiern im Kirchenstaat noch gründlicher sein, hieß es aus den Vatikan. Rund um den Vatikan sind bewegliche Absperrgitter an den Zufahrtsstraßen zum Petersplatz sowie Polizei- und Militärposten vorgesehen. Im Vatikan kam es am Sonntag zu einem regen Touristenstrom wegen des Angelus-Gebets mit dem Papst sowie wegen der Vatikanischen Museen, die bis 14.00 Uhr gratis besichtigt werden können.

Kolosseum und Basiliken

Auch andere Sehenswürdigkeiten in Rom wie das Kolosseum, die größten Basiliken der Ewigen Stadt, die U-Bahn-Zugänge und die Sitze wichtiger Institutionen sollen über die Feiertage strengstens kontrolliert werden. Der Besucherzustrom zum Weihnachtsmarkt auf der zentralen Piazza Navona soll geregelt werden. Maximal 12.000 Personen sollen sich gleichzeitig auf dem Platz aufhalten.

Der Zugang soll von der Polizei geregelt werden. Auch stichprobenartige Kontrollen mit Metalldetektoren sind geplant, teilte das Innenministerium mit. Strenge Kontrollen sind auch im Bereich der Spanischen Treppe und des Trevi-Brunnens vorgesehen, wo mit einem starken Besucherandrang gerechnet wird. (APA, 24.12.2017)

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