Lawinenopfer in Tirol von Kameraden gerettet

24. Dezember 2017, 10:27
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Ein 29-jähriger Freerider am Hafelekar bei Innsbruck verschüttet

Innsbruck – Ein 29 Jahre alter Tiroler Freerider ist am Samstag rechtzeitig am Hafelekar bei Innsbruck aus einer Lawine geborgen worden. Er war mit einem gleichaltrigen Freund auf Tour, als sich nach Polizeiangaben auf 2.180 m Höhe eine 50 Meter breite Lawine löste und den Mann etwa 300 Meter talwärts mitriss.

Beide Männer waren mit Airbag-Rucksäcken und vollständiger Notfallausstattung bestens ausgerüstet. Dem Lawinenopfer war gelungen, seinen Airbag-Rucksack auszulösen. Bei dem Lawinenabgang war der 29-Jährige teilweise, auch mit dem Kopf verschüttet worden. Er konnte von seinem Kameraden befreit und somit gerettet werden. Der verunfallte Mann war bei Bewusstsein und ansprechbar, hatte jedoch Verletzungen unbestimmten Grades erlitten. Er wurde vom Notarzthubschrauber in das Landeskrankenhaus nach Hall in Tirol geflogen.

Lawinengefahr herabgestuft

Unterdessen haben die Lawinenwarnzentralen in Tirol und in Vorarlberg am Sonntag die Gefahr von Stufe drei auf zwei und damit auf "mäßig" gesenkt. Lediglich in Osttirol ist sie oberhalb etwa 2.300 m noch als "erheblich" eingestuft.

Durch die milden Temperaturen und Sonneneinstrahlung seien weiterhin vereinzelt Feucht- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Die allgemeine Lawinengefahr solle sich allerdings nicht wesentlich verändern, tendenziell sich sogar verbessern. (APA, 24.12.2017)

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