Virtuelle Realität fordert erstes Todesopfer

    24. Dezember 2017, 10:09
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    Mann aus Russland stürzte mit VR-Brille auf dem Kopf in einen Glastisch

    Virtual Reality ist eine spannende Technologie. Mit einem VR-Headset am Kopf kann man mit Rundumblick in Videos und Spiele eintauchen und so ein neues Level an Immersion erleben. Doch die 360-Grad-Erfahrung hat auch Tücken, wie nun ein Fall aus Russland zeigt.

    Wie PC Gamer unter Berufung auf die staatliche, russische Nachrichtenagentur TASS meldet, hat die virtuelle Realität ihr erstes Todesopfer gefordert.

    In Glastisch gekracht

    Laut ersten Informationen der Polizei war ein 44-jähriger Moskauer mit einer VR-Brille auf dem Kopf in seiner Wohnung zugange. Mangels Sicht auf die Umgebung sei er gestolpert und in einen Glastisch gestürzt. Dabei erlitt er so tiefe Schnitte, dass er aufgrund hohen Blutverlusts noch an Ort und Stelle verstarb.

    Welches Headset er trug und welcher Unterhaltung er gerade virtuell nachging, ist nicht bekannt. Gemäß bisher bekannter Nachrichtenlage handelt es sich jedoch um den ersten Unfall mit VR-Bezug, der ein Menschenleben forderte.

    Headsets ermöglichen Bewegung im Raum

    Die Oculus Rift, HTC Vive sowie die neuen Headsets für "Windows Mixed Reality" ermöglichen es, das VR-Erlebnis nicht nur sitzend wahrzunehmen, sondern sich auch imRaum zu bewegen. Dabei wird über die integrierten Sensoren oder externe Sensoren zuvor ein Aufenthaltsbereich definiert. Dem Nutzer wird während des Einrichtungsprozesses auch der Hinweis angezeigt, dass dieses Areal frei von Möbelstücken oder anderen Hindernissen sein sollte. (gpi, 24.12.2017)

    • Symbolbild: Während eines VR-Aufenthalts stürzte ein 44-jähriger Moskauer in seinen Glastisch.
      foto: afp

      Symbolbild: Während eines VR-Aufenthalts stürzte ein 44-jähriger Moskauer in seinen Glastisch.

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