Serienproduzentin Canosa klagt Weinstein auf zehn Millionen Dollar

    22. Dezember 2017, 08:22
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    Alexandra Canosa, Produzentin der Netflix-Serie "Marco Polo", beschuldigt den Filmmogul sexueller Übergriffe

    New York – Alexandra Canosa, die Produzentin der Netflix-Serie "Marco Polo", zieht gegen den ehemaligen Film- und Fernsehmogul Harvey Weinstein vor Gericht. Sie hat Weinstein vor dem Obersten Gericht New Yorks wegen sexueller Übergriffe, sexueller Einschüchterung, emotionalen Missbrauchs und physischer Aggression auf zehn Millionen Dollar (8,4 Millionen Euro) Schmerzensgeld geklagt, wurde am Donnerstag bekannt.

    Die Weinstein zur Last gelegten Taten erstreckten sich Canosa zufolge über eine Reihe von Jahren bis zum September. Die Liste der Frauen, die angeben, von Weinstein sexuell belästigt, angegriffen oder vergewaltigt worden zu sein, ist seit Anfang Oktober auf etwa hundert Namen angewachsen. (APA, red, 22.12.2017)

    • Harvey Weinstein wird wegen sexueller Übergriffe, sexueller Einschüchterung, emotionalen Missbrauchs und physischer Aggression auf zehn Millionen Dollar Schmerzensgeld geklagt.
      foto: ap/chris pizzello/invision

      Harvey Weinstein wird wegen sexueller Übergriffe, sexueller Einschüchterung, emotionalen Missbrauchs und physischer Aggression auf zehn Millionen Dollar Schmerzensgeld geklagt.

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