Pressereferent des FPÖ-Klubs hatte in 90er-Jahren Kontakt zu Neonazis

21. Dezember 2017, 16:56
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Hubert Erhart distanziert sich von damaligen Aktivitäten: "Ich war dumm und jung"

Wien – Einer der Pressereferenten im FPÖ-Parlamentsklub hat in den 1990er-Jahren Kontakte mit der von Gottfried Küssel gegründeten "Volkstreuen Außerparlamentarischen Opposition" (Vapo) gehabt. Der betroffene Klubmitarbeiter Hubert Erhart distanzierte sich im Gespräch mit der APA klar von diesen Aktivitäten, die in den 1980er- und 1990er-Jahren stattfanden.

"Das ist 30 Jahre her"

Damit Konfrontiert meinte der Klubreferent, diese Kontakte gehörten schon lange der Vergangenheit an. "Ich war einmal dumm und jung", die Dinge lägen lange zurück: "Das ist 30 Jahre her" – und seitdem würden "keine Kontakte" mehr mit dieser Szene bestehen.

Die von Küssel gegründete Vapo hatte in den 1980er-Jahren unter anderem paramilitärische Übungen veranstaltet. (APA, red, 21.12.2017)

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