Ramalho kehrt zu Salzburg zurück

    21. Dezember 2017, 15:22
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    Brasilianischer Verteidiger unterzeichnet bis 2022 beim Serienmeister: "Ist für mich, wie nach Hause zu kommen"

    Salzburg – Andre Ramalho kehrt in der Winterpause von Bayer Leverkusen zu Red Bull Salzburg zurück. Der 25-jährige Brasilianer unterzeichnete einen Vertrag bis 2022, gaben die Salzburger am Donnerstag bekannt. Der Innenverteidiger war 2015 nach gut vier Jahren gemeinsam mit Trainer Roger Schmidt nach Leverkusen gewechselt.

    Ramalho, der mit Umfeld und Philosophie der Bullen bestens vertraut ist, könnte ohne große Anpassungsschwierigkeiten jene Lücke füllen, die ein Abgang seines Landsmanns Paulo Miranda hinterlassen würde. Zwar ist der Abschied des Routiniers noch nicht offiziell, der Verein hat aber mehrmals betont, dass es Miranda schon im Winter in seine Heimat zurückzieht.

    "Wie nach Hause zu kommen"

    "In Salzburg zu sein ist für mich, wie nach Hause zu kommen", wurde Ramalho zitiert. "Ich habe noch viele Freunde hier und fühle mich wie in meiner zweiten Heimat. Alle freuen sich über meine Ankunft, das tut gut. Mit Red Bull Salzburg verbinde ich nur positive Erinnerungen."

    Unter Schmidt entwickelte sich der von Red Bull Brasil nach Europa gekommene Ramalho zum wichtigen Baustein jener Mannschaft, die auch in der Europa League für Furore sorgte, insgesamt absolvierte er 99 Pflichtspiele für die Salzburger. In Deutschland allerdings konnte er sich nicht richtig durchsetzen. Für Bayer und als Leihspieler bei Mainz 05 brachte er es auf 48 Einsätze in Bundesliga, DFB-Cup, Champions League und Europa League.

    "Wir haben ihn zurückgeholt, weil wir von seinen sportlichen und menschlichen Qualitäten überzeugt sind und er das Zeug hat, zu einem absoluten Führungsspieler in unserem Team zu werden", erklärte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund. "Ramalho ist ja bei uns groß geworden, es ist also eine Art Heimkehr. Wir haben ihn einst als Nachwuchsspieler verpflichtet und auch seinen weiteren Weg in Deutschland genau verfolgt." (APA, 21.12.2017)

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