Briten haben ab 2020 Rechtsanspruch auf Breitband-Internet

    20. Dezember 2017, 13:10
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    Britische Regierung: Freiwillige Vereinbarung mit Anbietern nicht ausreichend

    Britische Bürger und Unternehmen erhalten ab 2020 einen Rechtsanspruch auf Breitband-Internet. Nur eine rechtliche Verpflichtung werde dafür sorgen, dass jeder unabhängig von Wohn- oder Arbeitsort künftig mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens zehn Megabit pro Sekunde im Internet surfen könne, erklärte die britische Regierung am Mittwoch.

    Koalitionsvertrag

    Eine freiwillige Vereinbarung mit den Anbietern sei dazu nicht ausreichend. In Deutschland haben Union und SPD im Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2013 versprochen, dass ab 2018 überall Breitbandanschlüsse mit 50 Megabit in der Sekunde zur Verfügung stehen. Bisher haben laut Verkehrsministerium 76,9 Prozent der Haushalte Zugang zu einem entsprechenden Anschluss. Union wie SPD, die im Jänner formelle Sondierungsgespräche über eine Neuauflage der Großen Koalition führen wollen, wollen massiv in den Ausbau von Glasfasernetzen investieren. In ihren Wahlprogrammen haben beide Gigabitnetze als Ziel ausgegeben. (APA, 20.12. 2017)

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