Europäischer Theaterpreis: Die Gewinner erklären am Podium ihre Kunst

Ansichtssache19. Dezember 2017, 16:01
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Mitschnitte der Vorträge und "Meetings" bei den sechstägigen Feierlichkeiten in Rom

Rom/Wien – Der Europäische Theaterpreis 2017 wurde am Sonntag in Rom vergeben, die Preisträger –von Jeremy Irons und Isabelle Huppert über Yael Ronen bis hin zu Wole Soyinka – haben in den Tagen davor am Podium Rede und Antwort gestanden. Ein kleiner Überblick mit Videoeinblicken.

Schauplatz war übrigens der Palazzo Venezia. Mitte des 15. Jahrhunderts vom venezianischen Kardinal Pietro Barbo erbaut, wurde er nach dessen Wahl zum Papst für kurze Zeit Sitz von Paul II. 1797 ging der Bau mit dem Frieden von Campo Formio ins Eigentum Österreichs über, im Ersten Weltkrieg wurde er dann von Italien eingezogen und diente schließlich Mussolini als Regierungssitz. Mit seinen illusionistischen Malereien auf den planen Wänden kann er ein schönes, wenn auch nicht hinreichendes Bild abgeben für das Theater: zeigen, was sein könnte; spielen mit Sein und Schein und mit der Wirklichkeit. (wurm, 19.12.2017)

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Europäischer Theaterpreis: Denn das Theater soll die ganze Welt retten

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Jeremy Irons teilt sich den Europäischen Theaterpreis mit Isabelle Huppert. "Schauspielen ist wie Liebe machen – wenn es nicht läuft, schaut einander in die Augen und versinkt darin", verbreitete er beim Podiumsgespräch Humor, Wohlgefühl und Anekdoten. Ein Regisseur sei wie ein Koch, der die Zutaten zusammenbringt – "ich bin nur eine Karotte."

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