Bing Maps: Es darf keine Google-Street-View-Autos geben

    19. Dezember 2017, 11:23
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    Microsoft entfernt Foto des Konkurrenzdiensts kurzerhand, Google hält Aufeinandertreffen hingegen bildlich fest

    Als Google vor einigen Jahren damit begonnen hat, im Rahmen von Street View 360-Grad-Aufnahmen des öffentlichen Raums anzufertigen, war man mit den eigenen Autos noch recht alleine unterwegs. Mittlerweile gibt es aber eine ganze Reihe von anderen Unternehmen, die ähnliche Dienste anbieten. Dies wirft natürlich die Frage auf, was eigentlich passiert, wenn sich zwei davon treffen – und genau diese wird nun erstmals beantwortet.

    Treffen

    Im US-Bundesstaat Minnesota sind sich bereits im Jahr 2014 Autos von Google und Microsoft begegnet, wie The Verge aufgespürt hat. Die Art wie die beiden Unternehmen mit diesem Aufeinandertreffen umgehen, könnte aber nicht unterschiedlicher sein. Während Google das Bing-Auto in voller Pracht zeigt, hat man sich bei Microsoft offenbar gedacht, dass man keinerlei Werbung für die Konkurrenz machen will. Also wurde das Street View-Auto kurzerhand aus dem Bildmaterial entfernt. Stattdessen gibt es an dieser Stelle nun ein großes weißes Rechteck zu sehen.

    foto: google street view
    Bei Google geht man etwas souveräner mit dem Zusammentreffen um.

    Überreagiert

    Verblüffend an dieser etwas übereifrigen Reaktion von Microsoft ist aber auch, wie inkonsequent sie umgesetzt wurde. Bleibt doch der Kameraaufbau des Street-View-Autos weiter zu sehen – womit es auch eindeutig identifizierbar ist. (red, 19.12.2017)

    • Was könnte sich hinter diesem weißen Rechteck bloß verstecken?
      grafik: bing maps / microsoft

      Was könnte sich hinter diesem weißen Rechteck bloß verstecken?

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