Frankreich will bei G20-Gipfel stärkere Bitcoin-Regulierung besprechen

18. Dezember 2017, 06:22
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Vertreter der EU-Staaten und Europa-Abgeordnete hatten sich am Freitag auf strengere Regeln für Handels-Plattformen geeinigt

Paris – Frankreich drängt auf eine stärkere Regulierung der Internet-Währung Bitcoin im Rahmen der Konsultationen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. "Ich werde der nächsten G-20-Präsidentschaft, Argentinien, vorschlagen, dass wir alle zusammen beim G-20-Gipfel im April eine Diskussion über Bitcoin führen", sagte Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire am Sonntag.

"Es gibt nachweislich ein Risiko durch Spekulation", so Le Maire in einem Interview des Nachrichtensenders LCI. Dies müsse näher beleuchtet und reguliert werden.

Warnung vor Blase

Bitcoin sind seit Jahresbeginn um 1.700 Prozent gestiegen, weil sich die Kryptowährung immer mehr etabliert. Skeptiker warnen allerdings vor einer Preisblase, die platzen und zu Turbulenzen führen könnte.

Vertreter der EU-Staaten und Europa-Abgeordnete hatten sich am Freitag auf strengere Regeln für Plattformen geeinigt, auf denen Bitcoin und andere virtuelle Währungen gehandelt werden. Damit sollen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erschwert werden. (APA, 18.12.2017)

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