Gerhard Frömel: Rhythmik der Raumfalten

    18. Dezember 2017, 12:10
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    Wandobjekte des Österreichers sind in der Galerie Lindner in Wien zu sehen

    Die Konkrete Kunst ist lebendig wie nie: Die Revision von Arbeiten der 1960er-Jahre und konstruktive Formenspiele jüngeren Datums erzeugen ein Nebeneinander, in dem kein Alt oder Jung auszumachen ist.

    foto: e. tauss
    Gerhard Frömel: "Dreieck Bodensee" (2017)

    Flächen, die im Knicken und Falten, im Vor und Zurück Raum erobern, machen den Reiz von Gerhard Frömels (geb. 1941) Wandobjekten aus. Manchmal sorgt allein ein an einer Stelle offenes Dreieck für Spannung, so wie geneigte oder vor und zurückspringende Flächen Rhythmik erzeugen.

    foto: eduard tauss
    Gerhard Frömel: "Rahmen offenes Dreieck" (2017)

    Die Galerie Lindner zeigt nun Arbeiten der letzten drei Jahre in schwarzem und weißem Alumium. Nur selten setzt Frömel farbliche Akzente, aber wenn, dann sind die Ergebnisse, wie in den Beispielen mit Ultramarin in "Dreieck Bodensee" (2017) und "Schräge leicht gekippt" (2014) besonders. (Anne Katrin Feßler, 16.12.2017)

    foto: eduard tauss
    Gerhard Frömel: "Schräge leicht gekippt" (2014)

    Galerie Lindner, Schmalzhofg. 13, 1070 Wien, bis 22.12.

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