Schrille Nacht, heilige Nacht: Weihnachtlich dekorierte Häuser auf der ganzen Welt

    Ansichtssache22. Dezember 2017, 06:00
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    Weihnachten ist für manche die stillste Zeit. Andere haben Haus und Garten schon vor Wochen in ein kitschiges Weihnachtswunder verwandelt

    foto: ap photo/bullit marquez

    Stille Nacht, heilige Nacht: Weihnachten fängt für viele Menschen schon im November an. Dann werden ihre Einfamilienhäuser mit kilometerweise Lichterketten erhellt und der Garten mit Weihnachtsmännern, Jesuskindern und Rentieren ausstaffiert. Die Arbeit übernehmen oft professionelle Unternehmen.

    Ein echtes Highlight ist die Villa Valenzuela auf den Philippinen. Die Fassade des Hauses und der Garten sind mit hunderttausenden LED-Lampen ausgeleuchtet. Außerdem gibt es gleich mehrere Weihnachtsmänner. All der Bling-Bling lockt mittlerweile Touristen aus der ganzen Welt an.

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    foto: apa/afp/dpa/markus scholz

    Weihnachtlich geht es auch anderswo zu: In Schleswig-Holstein verwandelt die Familie Rahlfs ihr Haus alljährlich in ein wahres Weihnachtswunder und sorgt für mächtig Aufsehen in ihrem 830-Einwohner-Dorf Barnitz. Im Garten steht nicht nur ganz klassisch eine Krippe mit dazugehörigen Eseln und mehreren Schafen – auch ein Kamel, ein Rentier und ein Elch in Lebensgröße haben sich beim Krippenspiel eingefunden.

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    foto: apa/afp/dpa/karl-josef hildenbrand

    Bei diesem Haus in der Nähe von Würzburg sieht man vor lauter Lichtern das Haus fast nicht mehr. Hier haben Jesus, Maria und Josef einmal Pause, dafür gibt es Schneemänner, Rentiere und gleich mehrere Weihnachtsmänner zu bestaunen.

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    foto: christian abraham/hearst connecticut media via ap

    Die Weihnachtsdekoration dieses Hauses im US-Bundesstaat Connecticut erfreut zwar Besucher, die von weither anreisen, um sie zu bewundern. Die Nachbarn sind mittlerweile aber genervt von den 350.000 Lichtern, mit denen das Haus seit 18 Jahren in Szene gesetzt wird. Vor allem stoßen sie sich an den saisonbedingten Staus und dem Mangel an Parkplätzen. Einige Nachbarn haben heuer eine Petition gestartet, um auf diese Probleme aufmerksam zu machen. Laut Medienberichten wurde mittlerweile eine einvernehmliche Lösung gefunden.

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    foto: reuters/andrew kelly

    Auch bei diesem Haus in Brooklyn in New York wird Spaziergängern einiges geboten. Den Stromanbieter wird's freuen.

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    foto: reuters/andrew kelly

    Etwas sparsamer ausgeleuchtet ist dieses Backsteinhaus, ebenfalls in Brooklyn, New York.

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    foto: reuters/toby melville

    Originell sind die Besitzer dieses Häuschens im Südosten Englands: Hier kommen statt Jesuskind, Maria und Josef einfach Mickey Mouse, Shrek & Co zum Einsatz. Ob man sich den Nachbarn bei der Weihnachtsdekoration weltlich oder doch lieber religiös präsentiert, ist also Geschmackssache. (red, 22.12.2017)

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