"Trakehnerblut" lahmt auf Servus TV vor dem Finale, Zuschauerzahl halbiert

    13. Dezember 2017, 12:19
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    Die erste Fictionserie von Red-Bull-Chef Mateschitz' Sender läuft ab Jänner in der ARD

    Salzburg/Wien – "Die Wahrheit kommt ans Licht": So bewirbt Dietrich Mateschitz' TV-Sender Servus TV das Finale seiner ersten Fictionserie "Trakehnerblut" am Donnerstagabend. Vor der Doppelfolge "Das Vermächtnis" lahmte die österreichische Pferdesaga beim Publikum. Die ARD hat die Serie gekauft, sie soll in Deutschland ab 20. Jänner im Hauptabend laufen.

    "Trakehnerblut" startete Anfang November mit im Schnitt 169.000 Zuschauern, der Sender feierte "den bislang erfolgreichsten Start eines seriellen Formats" in seinem Programm. Von da an ging es recht kontinuierlich bergab. Quoten-Tiefpunkt war Folge sechs am vorigen Donnerstag: 75.000 Menschen verfolgten die Serie im Schnitt. Die Quotenkurve der ersten sechs Folgen:

    Die Marktanteile beim Gesamtpublikum gingen von anfangs fünf auf zuletzt drei Prozent zurück. In der Werbezielgruppe bis 49 Jahre liegen sie relativ konstant bei vier und dann drei Prozent. Beim jungen TV-Publikum bis 29 Jahre, wegen kleiner Gesamtzahlen besonders volatil, pendeln sie bisher von fünf auf eins und wieder fünf. Und beim Publikum über 50 Jahre gingen sie nach sechs Prozent zum Start bis auf zuletzt zwei Prozent zurück. Die Marktanteilstrends:

    Donnerstag geht es ab 20.15 auf Servus TV ins Finale mit der Doppelfolge "Das Vermächtnis".

    foto: servustv / sam-film / martin hörmandinger
    "Das Vermächtnis" – Doppelfolge als "Trakehnerblut"-Finale. Hier: Alex (Julia Richter, im Bild) und Leander (Laurence Rupp, kaum im Bild) trainieren zusammen auf einem geheimen Reitplatz.

    Die ganze Quotenwahrheit kommt am Freitag ans Licht. (fid, 13.12.2017)

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