Österreicher bei Kryptowährungen skeptisch: Ein Drittel für Verbot

    13. Dezember 2017, 10:31
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    Nur vier Prozent haben Bitcoins und Co. schon verwendet

    Der Bitcoin geht zwar derzeit durch die Decke, die Österreicher bleiben aber skeptisch: Bisher haben nur vier Prozent Kryptowährungen zum Bezahlen oder zum Spekulieren verwendet. 14 Prozent haben noch nie etwas davon gehört. 31 Prozent würden sogar ein Verbot befürworten, wie eine im Dezember durchgeführte Online-Umfrage des Instituts market zeigt.

    Interesse an Bitcoin

    Rund jeder Fünfte der 608 interviewten Über-16-Jährigen bekundete Interesse an Bitcoin, Ethereum etc. Männer beschäftigt das Thema deutlich mehr als Frauen, Jüngere mehr als Ältere. Am eifrigsten verwenden Leute zwischen 30 und 49 Jahren Kryptowährungen – 8 Prozent aus dieser Altersgruppe gaben an, schon einmal damit gearbeitet zu haben. Bei den 16- bis 29-Jährigen waren es erst 4 Prozent, die Generation 50-plus nutzt Kryptowährungen gar nicht.

    Insgesamt zeigt sich ein eher skeptischer Zugang der Österreicher zu dem Thema: 50 Prozent befürchten, dass Betrüger leichtes Spiel haben könnten. 46 Prozent denken, dass mit Kryptowährungen illegale Geschäfte abgewickelt werden. Eine Alternative zum Bargeld sehen nur 15 Prozent. 19 Prozent halten Bitcoin & Co. wegen der Unabhängigkeit von Personen und Institutionen für interessant.

    Keine Meinung

    Sowohl bei den positiv als auch bei den negativ eingestuften Aspekten zeigte sich allerdings, dass rund ein Drittel der Befragten gar keine Meinung äußerte. Wer bereits Erfahrungen mit Kryptowährungen hat oder zumindest Interesse dafür aufbringt, hatte ein deutlich besseres Bild davon als jene, die Bitcoin & Co. nur dem Namen nach kennen. (APA, 13.12. 2017)

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      foto: apa
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