Fury akzeptiert rückdatierte Dopingsperre

12. Dezember 2017, 19:35
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Streit mit britischer Anti-Doping-Agentur beigelegt, Schritt Richtung Comeback für Ex-Champ

London – Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury hat eine rückdatierte zweijährige Dopingsperre akzeptiert und könnte schon bald in den Boxring zurückkehren. Dafür muss der 29-jährige Brite, der in seinem letzten Kampf im November 2015 den Ukrainer Wladimir Klitschko besiegt hatte, allerdings zunächst seine Profibox-Lizenz zurückbekommen.

Furys Sperre gilt rückwirkend bereits ab dem 13. Dezember 2015 und läuft in der Nacht zum Mittwoch aus. Darüber informierte der Skandalboxer selbst am Dienstag bei Twitter. Demnach wurde ein lange andauernder Streit mit der britischen Anti-Doping-Agentur (UKAD) beigelegt. Laut einer Mitteilung der UKAD hatte Fury gesagt, dass er nie wissentlich oder absichtlich gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen habe. Dennoch akzeptierte er die Verstöße nun. Dem an Depressionen erkrankten Fury war die Lizenz im Oktober 2016 entzogen worden.

Zuvor war er bei einer Kontrolle durch die amerikanische Anti-Doping-Agentur positiv auf Kokain getestet worden. Zudem wurde ihm im Frühjahr 2015 die Einnahme des anabolen Steroids Nandrolon nachgewiesen. Fury hat seit seinem überraschenden Triumph gegen Klitschko in Düsseldorf vor mehr als zwei Jahren nicht mehr geboxt. Die WM-Gürtel der Weltverbände WBO, WBA und IBF musste er zurückgeben. (APA, 12.12. 2017)

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