Fabasoft will sich Kapitalaufstockung gönnen

    11. Dezember 2017, 18:32
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    Gegen Bareinlagen in Höhe von bis zu 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals – Volumen: bis zu 1 Mio. Euro – Grünes Licht vom Aufsichtsrat steht noch aus

    Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft plant eine Kapitalanhebung um bis zu 1 Mio. Euro, um mehr Schwung in den Handel mit der Aktie zu bringen. Der Vorstand habe am Montag eine Aufstockung gegen Bareinlagen in Höhe von bis zu 10 Prozent des derzeitigen Grundkapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts beschlossen, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit.

    Dafür sollen bis zu 1 Million Stück neue, auf den Inhaber lautende stimmberechtigte Aktien ausgegeben werden, die für das Geschäftsjahr 2017/18 (per 31. März 2018) gewinnberechtigt sein sollen. Das Angebot richtet sich an institutionelle Anleger. Der Aufsichtsrat muss erst zustimmen.

    Börsenschlusskurs

    Die Anteilsscheine sollen im regulierten Markt ("Prime Standard") der Frankfurter Börse gehandelt werden. Der Platzierungspreis werde sich am gewichteten Durchschnitt der Börsenschlusskurse der Fabasoft-AG-Aktie (Xetra) orientieren und "diesen nicht wesentlich unterschreiten".

    Die Fallmann & Bauernfeind Privatstiftung, die mehrheitlich an der Fabasoft beteiligt ist, habe sich "für den etwaigen Fall einer deutlichen Überzeichnung der Kapitalerhöhung" bereiterklärt, bis zu weitere 800.000 Stück von ihr gehaltene Aktien an Anleger zu verkaufen, die nicht oder nicht vollständig zum Zug gekommen sind. Ziel ist eine erhöht Liquidität der Fabasoft-Aktie im Börsenhandel. Die Privatstiftung hält den Angaben zufolge derzeit etwa 67,19 Prozent an dem Softwarehersteller – 4,9 Prozent indirekt über die FB Beteiligungen GmbH. (APA, 11.12.2017)

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