"Dreams" erscheint 2018: Das bringt der fantastische Videospiel-Baukasten

    11. Dezember 2017, 10:40
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    So funktioniert Media Molecules neues Werk für Spieler und Kreative

    Media Molecules Spielebaukasten "Dreams" lässt bereits seit einigen Jahren auf sich warten, doch der jüngsten Vorstellung im Rahmen Sonys Hausmesse PSX am vergangenen Wochenende zufolge scheint sich das ambitionierte Projekt nun auf der Zielgeraden zu befinden. 2018 soll der Titel für PS4 erscheinen.

    Im Zuge einer ausführlichen Demo gaben die Entwickler genauere Einblicke in das, was Spieler erwartet. "Dreams" ist als Spiel, Baukasten und soziale Plattform konzipiert und führt damit die Ansätze von Media Molecules Hit-Platformer "LittleBigPlanet" noch ein ganzes Stück weiter.

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    Video: Trailer zu "Dreams".

    Kampagne

    Wer nur erleben möchte, kann in "Dreams" sowohl eine Kampagne als auch nutzergenerierte Levels spielen. Die Kampagne lässt Spieler in drei Geschichten eintauchen, die man wahlweise auch vor einem Fernseher kooperativ angehen kann. Diese Geschichten führen ebenso in die spielerische als auch erzählerische Vielfalt dieses Baukastens ein. Vom offenen 3D-Platformer vom Schlage "Super Mario" geht es fließend über in ein düsteres Point-and-Click-Adventure und man taucht ebenso in ein Sci-Fi-Abenteuer ein. Jedes dieser Erlebnisse verfügt über komplett eigenständige Steuerungssysteme und gestalterische Elemente, die allerdings von der Story zusammengehalten werden. Den Demos zufolge erwartet Spieler eine vollständige Kampagne inklusive eingesprochener Charaktere, Zwischensequenzen und Rätselelemente.

    Kreation

    Spannend daran ist, dass von der grafischen Gestaltung über die Gameplaymechaniken bis hin zur Musik alles im Editor von "Dreams" erstellt wurde, den dann auch die Spieler selbst nutzen können.

    Das Besondere daran sol zudem sein, dass die verwendeten Werkzeuge zur Erstellung der Levels ebenso vielseitig wie leicht zu nutzen sein sollen. User müssen keinen Code lernen, um ihre Ideen umsetzen zu können. Anstelle dessen wurde die Nutzeroberfläche wie ein Baukasten für 3D-Gestaltung, Audio, Physik und Spiellogik konzipiert, der Objekte, Charaktere, Lichtszenen, Wasser und Wüsten, Hintergründe und Musik schöpfen, bestehende Elemente weiterverwenden und allesamt miteinander kombinieren lässt. Dabei könne man jederzeit zwischen Spiel und Kreation hin und her wechseln und anderen Spielern die eigenen Levels nicht nur zur Verfügung stellen, sondern sie auch zur Kollaboration einladen. Wirklich ambitionierte User können zudem auch externe Werkzeuge verwenden, um etwa Gesang noch professioneller einzuspielen. Ansonsten ist bereits ein vollwertiger Audioeditor enthalten. Zur feineren Ausarbeitung von Modellen kann man neben dem DualShock 4 den Move-Controller einsetzen.

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    Video: Media Molecule demonstriert "Dreams".

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    Wie erfolgreich diese Traumreise sein kann, hängt damit letztendlich davon ab, wie viele Spieler zur Kreation von Levels begeistert werden können. Media Molecule hat hierfür gegenüber "LittleBigPlanet" einerseits die Sichtbarkeit von Userlevels verbessert und andererseits ein Kuratierungssystem eingeführt. Man kann seine eigenen Kreationen und Favoriten, auf die man gestoßen ist, in einer Art Pinwand speichern und diese so anderen schmackhaft machen. Das gilt für ganze Levels genauso wie für einzelne Objekte und Sammlungen von coolen Kulissen, Autos oder Tieren und dergleichen. Darüber hinaus kann man anderen Spielern folgen, um deren Kreationen und Entdeckungen nicht zu verpassen. (zw, 11.12.2017)

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