Wetter: Erst stürmisch und mild, dann kalt

10. Dezember 2017, 11:30
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Zunächst sind Temperaturen bis zu 14 Grad zu erwarten. Ab Mittwoch wird es wieder kühler

Wien – Die Woche beginnt in Teilen Österreichs stürmisch, aber mit milden Temperaturen. Ab Mittwoch wird es wieder kühler, prognostizierten die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik am Sonntag.

Am Montag ist der Himmel entlang und südlich des Alpenhauptkammes von der Silvretta bis in die Weststeiermark wolkenverhangen und es regnet immer wieder, zum Teil sogar kräftig. Die Schneefallgrenze variiert stark und bewegt sich zwischen 1.400 und 2.100 Metern Seehöhe. Im übrigen Österreich wechseln Wolken und sonnige Phasen einander ab, der meiste Sonnenschein ist entlang der Alpennordseite und im Norden zu erwarten.

Der Wind weht am Montag aus Ost bis Südwest schwach bis mäßig, am Alpenostrand lebhaft bis stark, entlang der Alpennordseite stürmisch. In Föhngebieten muss man sich sogar auf schweren Sturm einstellen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus vier und plus fünf Grad, am Nachmittag wird es teils sehr mild mit sechs bis 14 Grad.

Gebietsweise gibt es am Dienstag ein paar sonnige Auflockerungen, in weiten Teilen des Landes dominieren aber die Wolken. Dazu regnet es häufig, wobei der Schwerpunkt im Bergland sowie im Süden liegt. Die Schneefallgrenze sinkt von Westen her im Tagesverlauf auf 600 bis 1.200 Meter Seehöhe. Bis zum Vormittag oft noch trocken ist es im Osten und Südosten, dort zeigt sich anfangs sogar noch kurz die Sonne. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Osten, Südosten und entlang der Alpennordseite bis zum Vormittag lebhaft bis stark aus Süd bis West. Die Tiefsttemperaturen betragen null bis neun Grad, die Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost drei bis 14 Grad.

Am Mittwoch ist es im Westen oft schon von Beginn an sonnig, überall sonst halten sich zunächst aber noch viele Wolken. Im Bergland sowie im Süden und Südosten kann es zunächst auch noch ein wenig regnen oder schneien bei einer Schneefallgrenze zwischen 500 und 800 Metern. Tagsüber setzt sich aber auch hier trockenes und zunehmend sonniges Wetter durch. Der Wind weht schwach, im Osten zunächst auch noch mäßig aus West, später dreht der Wind dann aber wieder auf Ost bis Süd. In der Früh wird es frisch mit minus sieben bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen kommen auf null bis sechs Grad.

Von Westen her ziehen am Donnerstag wieder ein paar Wolkenfelder durch, die Sonne zeigt sich nur zeitweise. Zunächst kann es im Osten und Süden auch noch ein paar Nebel- oder Hochnebelfelder geben. Abends ist dann sowohl im äußersten Westen sowie ganz im Norden mit ein paar Regenschauern zu rechnen (Schneefallgrenze: zwischen 1.000 und 1.500 Metern Seehöhe). Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis Südwest mit Frühtemperaturen von minus sieben bis plus ein Grad und Tageshöchstwerten von minus ein bis plus acht Grad.

Am Freitag bringt eine Störungszone verbreitet viele Wolken, nur zwischendurch kann es ein wenig auflockern. Dabei regnet es zunächst vor allem an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten ein wenig, später verlagert sich die Niederschlagstätigkeit dann in den Südwesten. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 bis 1.200 Metern. Im Osten bläst lebhafter Westwind, sonst ist es eher schwach windig. Die Frühtemperaturen liegen am Freitag zwischen minus vier bis plus drei Grad, die Tageshöchstwerte bei ein bis sieben Grad.

Lawinengefahr im Westen

Die Lawinengefahr im Westen Österreichs wurde am Sonntag weiter als erheblich (Stufe drei auf der fünfteiligen Skala) beurteilt. Der für Sonntag prognostizierte Föhnsturm sollte die Gefahr von Lawinenabgängen in Vorarlberg und Tirol im Tagesverlauf sogar noch weiter ansteigen lassen. Die Verbindung des Triebschnees zur Altschneedecke sei meist schlecht, so die beiden Lawinenwarndienste.

Sowohl in Vorarlberg als auch in Tirol bestand im ganzen Land oberhalb von 1.800 Meter erhebliche Lawinengefahr, in den östlichen Nordalpen und den Kitzbüheler Alpen oberhalb von 1.600 Meter. "Die Gefahr für Wintersportler geht von frischen und kürzlich gebildeten Triebschneeansammlungen aus", warnte Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst Tirol. (APA, 10.12.2017)

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    Lieber drinnen bleiben. Es wird stürmisch.

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