Auto fährt in Italien in Fußgängerzone – Polizei: Wohl kein Terror

9. Dezember 2017, 20:16
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27-jähriger Fahrer war betrunken

Rom – Im norditalienischen Sondrio (Sünders) ist ein Mann mit einem Auto in eine Fußgängerzone gefahren und hat mehrere Passanten verletzt. Ein Polizeisprecher sagte am Samstag auf Anfrage, dass derzeit nichts auf einen terroristischen Anschlag hinweise. Die Ermittlungen liefen noch, teilte die Polizei am Abend mit.

"Der Vorfall ist wahrscheinlich auf die besonderen psychophysischen Bedingungen zurückzuführen, unter denen der junge Mann verhaftet wurde." Der 27-jährige Italiener hatte drei Passanten verletzt, als er seinen Wagen mit hoher Geschwindigkeit gegen 15.00 Uhr über die zentrale Piazza Garibaldi fuhr, auf der auch ein Weihnachtsmarkt aufgebaut ist. Eine Frau sei schwer verletzt worden. Die zwei übrigen Verletzten wurden bereits aus dem Krankenhaus entlassen.

Fluchtversuch

Der Fahrer war der Nachrichtenagentur Ansa zufolge betrunken und verletzte sich ebenfalls. Nachdem er die Passanten angefahren hatte, kam er laut Polizei mit seinem Wagen an einer Hauswand zum Stehen und wollte flüchten. Im Krankenhaus sollte festgestellt werden, ob er auch unter Einfluss von Drogen stand. Sondrio liegt in der Region Lombardei nahe der Grenze zur Schweiz. (APA, 9.12.2017)

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