Einige US-Großbanken werden Bitcoin-Futures nicht handeln

    8. Dezember 2017, 18:45
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    Laut Insider-Informationen der "Financial Times"

    Einige US-Großbanken wollen einem Zeitungsbericht zufolge vorerst keine Kundenaufträge für den Handel mit Bitcoin-Futures annehmen. Zu dieser Gruppe gehörten JPMorgan und Citigroup, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Diese beiden Institute waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

    Goldman Sachs hatte dagegen am Donnerstag gesagt, für einige Klienten den Handel mit den neuen Terminkontrakte auf die Cyber-Devise abwickeln zu wollen.

    Erster Terminkontrakt

    In der Nacht auf Montag (MEZ) feiert der erste Terminkontrakt auf die Internetwährung Bitcoin an der US-Börse CBOE sein Debüt. Mit diesen Papieren können Investoren auf steigende und fallende Kurse setzen, ohne die virtuelle Währung halten zu müssen. Außerdem gelten die Futures als Türöffner für das Engagement institutioneller Anleger in die Cyber-Devise.

    Vor allem die Aussicht auf die Einführung von Futures hat Bitcoin seit Jahresbeginn ein Kursplus von 1.700 Prozent beschert. Allein in den vergangenen Tagen legte der Kurs der virtuellen Währung um knapp 40 Prozent zu. Am Freitag markierte sie zunächst eine neue Bestmarke von 17.157 Dollar, um dann aber binnen Stunden auf 13.620 Dollar (11.556 Euro) abzustürzen. (APA, 08.12.2017)

    • Einige Banken sind den Bitcoin Futures gegenüber noch skeptisch.
      foto: apa

      Einige Banken sind den Bitcoin Futures gegenüber noch skeptisch.

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