Bitcoin sackt um 12 Prozent auf 14.500 Dollar ab

8. Dezember 2017, 11:37
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Extrem starke Kursschwankungen der Internet-Währung

Der Höhenflug des Bitcoin hat zunächst ein Ende gefunden. Die Kryptowährung verbilligte sich um rund 12 Prozent auf rund 14.500 Dollar (12.303 Euro). Am Donnerstag war der Kurs noch um fast 3.000 Dollar gestiegen, die Kryptowährung hatte mit fast 16.000 Dollar so viel wie noch nie gekostet.

Trotz des Kursrutsches am Freitag beträgt das Plus in dieser Woche noch immer mehr als 30 Prozent. Manche Experten hatten von einer Preisblase gesprochen, die bald platzen könnte. Seit Anfang des Jahres hat der Kurs um mehr als 1.500 Prozent zugelegt.

Zwischen Euphorie und Blasen-Warnung

Hinter Bitcoin stehen weder Regierungen noch Zentralbanken. Über den Preis entscheiden allein Angebot und Nachfrage. Das virtuelle Geld kann anonym transferiert werden und wird deshalb oft mit kriminellen Machenschaften in Verbindung gebracht.

Immer mehr Regierungen und Aufsichtsbehörden weltweit warnen vor dem Internetgeld, weil sie die Verwendung für Geldwäsche und Mafia-Finanzierung fürchten. So betonte etwa Nationalbank-Chef EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny, Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen. China hatte Handelsplattformen für Cyberdevisen verboten. Russland schränkte den Zugang zu Internetseiten ein, die Bitcoin anbieten. (APA, 08.12.2017)

  • Nach dem nächsten Höhenflug direkt in eine deutliche Talfahrt: Der Kurs des Bitcoin ist im Moment sehr volatil.
    foto: afp

    Nach dem nächsten Höhenflug direkt in eine deutliche Talfahrt: Der Kurs des Bitcoin ist im Moment sehr volatil.

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