Juventus will Inters Erfolgsserie beenden

    8. Dezember 2017, 10:44
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    Spitzentrio nach 15 Runden nur durch zwei Zähler getrennt – Inter unter Spalletti in absoluter Hochform

    Turin/Mailand/Neapel – In der italienischen Fußball-Serie A kommt es am Samstagabend (20.45 Uhr) zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwischen Serienmeister Juventus Turin und dem noch ungeschlagenen Tabellenführer Inter Mailand. "Juve" hat bereits in der Vorwoche mit einem 1:0-Auswärtssieg der SSC Napoli die erste Meisterschaftsniederlage zugefügt. Nun will die "Alte Dame" den nächsten Spitzenreiter stürzen.

    Zwei Zähler trennen Inter (39 Punkte) und Juventus (37) vor dem Schlager. Dazwischen liegen Neapolitaner (38), die am Sonntagnachmittag (15.00) den Tabellensiebenten Fiorentina empfangen. Dieser Blick auf die Tabelle beweist, um wie viel schwerer es der Rekordmeister aus Turin in dieser Saison hat. Denn im Vorjahr hatte Juve nach 15 Runden sogar einen Punkt weniger als jetzt, damals aber vier Zähler Vorsprung auf die ersten Verfolger.

    Nach Sommer-Transfer-Rekordausgaben von 230 Millionen Euro hatte man eigentlich mit Milan als größtem Herausforderer des Titelverteidigers, der den Scudetto zuletzt sechs Mal in Serie geholt hat, gerechnet. Doch der Europa-League-Gegner der Wiener Austria liegt bereits 18 Punkte hinter dem Mailänder Stadtrivalen derzeit nur auf Position acht. Inter, lediglich Siebenter der Vorsaison und damit heuer nicht einmal in der Europa League dabei, befindet sich dagegen unter dem zu Saisonbeginn verpflichteten Trainer Luciano Spalletti, der zuletzt mit AS Roma Vizemeister wurde, in absoluter Hochform.

    "Spalletti ist großartig, weil er alle gleich behandelt. Es ist egal, wer du bist und wie hoch dein Gehalt ist, wir werden alle gleich behandelt", betonte Innenverteidiger Andrea Ranocchia. "Ich bin jetzt schon viele Jahre bei Inter, aber das ist das erste Mal, dass das bei uns in der Kabine so ist", erklärte der 29-Jährige. Und genau diesen Geist braucht es laut Ranocchia, um auch Rückschläge während einer langen Saison wegstecken zu können. "Diese Einheit müssen wir uns bewahren, auch wenn die Dinge einmal nicht für uns laufen." (APA, 8.12.2017)

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