Offseason-Laufen im Burgenland

Blog6. Dezember 2017, 07:20
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Von den Hügeln des Burgenlandes, den Lichtspielen des winterlichen Morgens und vom Laufen in südburgenländischen Golf- und angeblichen Sonnenregionen

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foto: thomas rottenberg

Offseason nennen meine Mitläuferinnen und Mitläufer diese Zeit des Laufjahres. Offiziell, weil die wichtigen (oder für wichtig erklärten) Läufe zu irgendwelchen Finishermedaillen und -zeiten jetzt vorbei sind und dieses Spiel für die meisten dann erst im Frühjahr erst wieder beginnt. Inoffiziell aber aus einem ganz anderen, banalen Grund: Wenn es das Wetter so richtig "wäääh" ist, wenn das Licht außer fahl nur fahl ist – und bleibt – und es nicht einfach kalt ist, sondern sich die Kombination aus Wind, Feuchtigkeit und Kälte nachhaltig und stimmungstötend bis tief in die Knochen frisst, um dort zu bleiben, muss man schon mehr als sehr gerne laufen, um statt im Warmen zu kuscheln im Kalten zu frieren. Offseason ist da ein Euphemismus. Eine Ausrede. Eine Entschuldigung. Aber eine, die ich mehr als nur nachvollziehen kann.

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