"Bete, nicht verklagt zu werden": Erstes Nachspiel für den "UFC-Streamer"

    5. Dezember 2017, 12:15
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    AJ Lester hatte ein ganzes Kampfsport-Event über Twitch gestreamt und dabei so getan, als handle es sich um ein Spiel

    Ein User namens AJ Lester, der unerlaubt das Kampfsport-Event "UFC 2018" über seinen Twitch-Kanal und andere Plattformen gestreamt hatte und dabei so tat, als würde er die Athleten spielen, um seine Aktion zu verschleiern, sieht sich nun mit den ersten Konsequenzen konfrontiert. Wie Lester bestätigt wurde nun dessen Twitch-Account für 24 Stunden gesperrt, rechtliche Schritte gegen ihn wurden von Seiten der UFC-Betreiber allerdings zumindest vorerst nicht eingeleitet.

    "Ich kann nur auf der Welle reiten und beten, nicht im Gefängnis zu landen oder verklagt zu werden", sagt Lester in einem Periscope-Stream. "Aber die Leute machen das die ganze Zeit. Wenn sie mich schnappen wollen, müssen sie auch alle anderen schnappen, die streamen."

    Lester über seine plötzliche Berühmtheit.

    "Ich bin berühmt"

    Lester, der bis zu der Aktion bislang nur eine geringe Bekanntheit hatte, konnte mit seinem Stream, zumindest einige Tausend neue Follower auf Twitch, Youtube und Twitter generieren, nachdem ein Ausschnitt seines Schauspiels zehntausende Male über Twitter geteilt wurde.

    "Ich genieße es. Speziell das Streaming. Das Timing war auch so perfekt, da gerade die Beta (des Videospiels 'UFC 3') erschienen ist. Leute schreiben mir nun E-Mails für Interviews. Ich bin jetzt berühmt", so Lester selbstironisch. "Nur mit mir zu sprechen, kostet schon 10.000 Dollar. Ein E-Mail zu schicken, kostet euch nur fünf." (zw, 5.12.2017)

    wirspielen
    • "Leute schreiben mir nun E-Mails für Interviews. Ich bin jetzt berühmt."
      foto: aj lester / periscope / twitter

      "Leute schreiben mir nun E-Mails für Interviews. Ich bin jetzt berühmt."

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