Angelo Kelly: "Wir benahmen uns wie Neureiche"

4. Dezember 2017, 10:34
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Ende der Neunziger sei die positive Grundstimmung gekippt – zu Recht, sagt der 35-Jährige

Konstanz – Die Kelly Family hat aus Sicht ihres jüngsten Mitglieds Angelo Kelly viele Fehler gemacht. "Die Grundstimmung uns gegenüber war positiv. Ende der Neunziger kippte das, plötzlich waren alle gegen uns. Auch zu Recht", sagte der 35-Jährige dem "Südkurier" in Konstanz (Montag). "Wir benahmen uns wie Neureiche, wohnten in einem Schloss, waren hochnäsig geworden."

Dadurch sei die Pop-Familie ein leichtes Ziel für Häme gewesen. Nach ihrem Erfolg in den 90er-Jahren erlebt die nun auf sechs Geschwister geschrumpfte Band derzeit ein Comeback. Wie er selbst damals, gehen auch Angelo Kellys eigene Kinder nicht in die Schule. "Irgendwie hatten wir das Gefühl, das ist nicht der richtige Weg für uns", sagte er dem Blatt. "Also begannen wir auf unserer Reise damit, die Kinder selbst zu unterrichten." (APA, 4.12.2017)

  • Teile der Kelly Family im Oktober 2017 bei einem Comeback-Versuch.
    foto: apa/dpa/jan woitas

    Teile der Kelly Family im Oktober 2017 bei einem Comeback-Versuch.

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