SKN hofft bei Admira auf nächsten Schritt aus Tabellenkeller

1. Dezember 2017, 16:24
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Lederer hofft gegen Ex-Club auf weiteres Erfolgserlebnis – Baumeister warnt vor Schlusslicht

Maria Enzersdorf/St. Pölten – Beim SKN St. Pölten ist vor dem Spiel der 18. Fußball-Bundesliga-Runde am Samstag bei der Admira neuer Optimismus eingekehrt. Das 1:0 gegen die Austria bedeutete den ersten Sieg nach 20 erfolglosen Bewerbspartien und löste beim Schlusslicht Erleichterung aus. "Uns ist eine große Last von den Schultern gefallen. Jetzt ist es wichtig, dass wir diese Emotion nutzen", sagte Trainer Oliver Lederer.

Lederer: "Aus jedem Spiel etwas mitnehmen"

Jeweils sieben Punkte liegen die Niederösterreicher noch hinter dem Neunten Mattersburg und dem Achten WAC. "Aber ein Blick auf die Tabelle bringt derzeit nichts. Wir sind Letzter und bleiben es auch bei einem Sieg gegen die Admira", erklärte Lederer.

Zumindest soll der Rückstand in den ausstehenden drei Matches dieses Jahres weiter reduziert werden. "Wir wollen für uns das Punktemaximum bis zur Winterpause herausholen. Es ist für uns möglich, aus jedem Spiel etwas mitzunehmen."

Das gilt auch für das Duell mit Lederers Ex-Club, der zuletzt bei Sturm Graz mit 1:6 unter die Räder kam. "Dafür wollen sie sich sicher rehabilitieren. Auf uns wartet eine schwierige Aufgabe gegen eine ausgezeichnete Mannschaft", meinte Lederer.

Debakel abgehakt

Admira-Coach Ernst Baumeister hat das Debakel in der Steiermark schon weitgehend abgehakt. "Es war ein Ausrutscher, der nicht passieren sollte. Aber wir sind nach wie vor Vierter, das hätte uns vor der Saison niemand zugetraut", betonte der Ex-Teamspieler.

Den Sieg von St. Pölten über die Austria beobachtete Baumeister in der NV-Arena. "Sie sind in diesem Spiel von Anfang an nicht wie ein Letzter aufgetreten, sondern sehr selbstbewusst und laufstark. Es kann sein, dass ihnen jetzt der Knopf aufgegangen ist." (APA, 1.12.2017)

Technische Daten und mögliche Aufstellungen

FC Admira Wacker – SKN St. Pölten (Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 18.30 Uhr, SR Schörgenhofer). Bisheriges Saisonergebnis: 1:1 (a); 2016/17: 1:2 (a), 1:1 (h), 2:2 (a), 2:0 (h)

Admira: Leitner – Zwierschitz, Maranda/Wostry, Strauss, Ebner – Sax, Knasmüllner, Lackner, Grozurek – Starkl, Jakolis

Ersatz: Kuttin – Petlach, Holzmann, Botic, Schmidt, Posch, Maier

Es fehlen: Kalajdzic (Seitenbandzerrung im Knie), Toth (Hüftprobleme)

Fraglich: Wostry (Achillessehnenentzündung)

St. Pölten: Riegler – Stec, Huber, Muhamedbegovic, Mehmedovic – Rasner – Bajrami, Ambichl, Hofbauer, Schütz – Entrup

Ersatz: Vollnhofer – Diallo, Ingolitsch, Martic, Balic, Riski, Sobczyk, Pak

Es fehlen: Thürauer (Handgelenk), Doumbouya (Knieprobleme), Parker, Petrovic (beide nach Kreuzbandrissen), Luxbacher (Schambeinentzündung)

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